Bundesförderung „Sanierungsscheck 2021-“

SANIERUNGSSCHECK 2021-2022:

Antragstellung nicht mehr möglich – Neuauflage voraussichtlich Jänner-Februar 2021

Je nach Umfang der Sanierung erhalten Sie bis zu € 9.000,- nicht rückzahlbaren Direktzuschuss.

Einzelmaßnahme (Fenster, Außenwand, Dämmung Dach, Dämmung oberste und unterste Geschossdecke):  € 2.000,–
Teilsanierung 40% Energieeinsparung: € 4.000,–
Umfassende Sanierung „guter Standard“: € 5.000,–
Umfassende Sanierung nach klimaaktiv-Standard: € 6.000,–

Werden nachwachsende Rohstoffe (Hanf, Zellulose, Holzfaser, Flachs, Stroh, etc.) für die Dämmung verwendet, erhöht sich der jeweilige Fördersatz um 50%.
Die Fördersätze sind begrenzt auf max. 30% der förderfähigen Investitionskosten.
Die Antragstellung erfolgt Online und muss vor Beginn der Sanierungsmaßnahmen erfolgen.
Die Umsetzung der Maßnahmen muss bei Antragstellung im Jahr 2021 spätestens bis zum 30.09.2023 erfolgen, bei Antragstellung im Jahr 2022 bis zum 30.09.2024.
Zur Beantragung der Einzelmaßnahme ist ein Energieberatungsprotokoll oder ein Energieausweis erforderlich.

Zur Beantragung der Teilsanierung und der Umfassenden Sanierung sind zwei Energieausweise erforderlich: Die energetische Ausgangssituation wird mit dem Bestands-Energieausweis berechnet, der Sanierungs-Energieausweis zeigt die Energieeinsparung bzw. den Heizwärmebedarf des sanierten Gebäudes.

Die Energieagentur Mur-Mürz erstellt für Sie gerne das Energieberatungsprotokoll und die beiden Energieausweise und unterstützt Sie bei der Fördereinreichung.
Fragen Sie nach Ihrem individuellen Angebot!

Landesförderung „Umfassende energetische Sanierung“

Bei dieser Sanierungsförderung des Landes Steiermark müssen zeitlich zusammenhängende Sanierungsarbeiten von mindestens 3 Teilen der Gebäudehülle und/oder am energetisch relevanten Haustechniksystem eines bestehenden Wohngebäudes durchgeführt werden

Zur Gebäudehülle gehören:

  • Fenster und Außentüren
  • Dachschrägen
  • Wände zum nicht beheizten Dachraum
  • oberste Geschoßdecke
  • Fassadenflächen (Außenwände)
  • Kellerdecke, Wände und Fußboden gegen das Erdreich

Zum energetisch relevanten Haustechniksystem zählen:

  • Beheizungsanlage mit Fernwärme oder Biomasse als Energieträger
  • Solaranlage
  • Wärmepumpe zur Beheizung und/oder Warmwasserbereitung
  • Heizungsanlage mit Lüftungswärmerückgewinnung
  • Innovative Technologien (Photovoltaikanlage, Brennstoffzellen und dgl.)

Es muss jeweils ein Energieausweis mit den Werten vor und nach der Sanierung berechnet werden.

Der maximal zulässige Heizwärmebedarf ist abhängig vom A/V-Verhältnis des Gebäudes und darf den Wert aus der Formel 19 x (1 + 2,5/lc) bzw. 25 x (1 + 2,5/lc) + fGee<=1,0 nicht übersteigen.

Förderbeitrag:

Bei der Förderung kann zwischen einem nicht rückzahlbaren Annuitätenzuschuss im Ausmaß von 30% zu einem Bankdarlehen mit einer Laufzeit von 14 Jahren oder einem Direktzuschuss im Ausmaß von 15 % der förderbaren Kosten gewählt werden.

Die Basisfördersumme beträgt EUR 30.000,-.
Durch Zuschläge (Ökopunkte) kann die maximale Förderung pro Wohnung auf EUR 50.000,- erhöht werden.
Bei Eigenheimen über 130m² Nutzfläche beträgt die Basisfördersumme € 80.000,- und kann durch Zuschläge (Ökopunkte) auf max. € 100.000,- erhöht werden.

Tipp: GEFÖRDERTE SANIERUNGSBERATUNG „GEBÄUDECHECK“

Mit dem vom Land Steiermark geförderten Vor-Ort-Gebäudecheck erhalten Sie eine unabhängige Beratung über sinnvolle thermische und haustechnische Sanierungsmaßnahmen mit einem umfangreichen Sanierungskonzept und einer Hilfestellung bei allen Fördereinreichungen.
Mit dem Gebäudecheck erhalten Sie eine umfassende Information über die Förderfähigkeit Ihrer Sanierung.

Kleine Sanierung

Gefördert werden können Verbesserungsarbeiten

  • Dämmmaßnahmen bei einzelnen Außenbauteilen (Fenster/Außentüren, Außenwände usw.)
  • Maßnahmen am Haustechniksystem (Fernwärmeanschluss, Biomasseheizung, Solaranlage,
  • Elektroinstallation, Sanitärinstallation, Personenaufzug, Sicherheitsmaßnahmen usw.)
  • Neuschaffung von Wohnraum in bestehenden Gebäuden
  • Erhaltungsarbeiten an Eigenheimen und Mehrfamilienwohnhäusern

Bei Durchführung von wärmedämmenden Maßnahmen sind folgende Mindestwerte einzuhalten:

  • Fenster bei Tausch des ganzen Elements (Rahmen und Glas) 1,23 W/m²K
  • Fensterglas (bei Tausch nur des Glases) 1,10 W/m²K
  • Außenwand 0,25 W/m²K
  • Dachschrägen/ Oberste Geschoßdecke 0,18 W/m²K
  • Wände zum nicht beheizten Dachraum 0,18 W/m²K
  • Kellerdecke/Fußboden gegen Erdreich 0,35 W/m²K

Förderbeitrag:

Die Förderung besteht in der Gewährung von nicht rückzahlbaren Annuitätenzuschüssen im Ausmaß von 15 % zu Bankdarlehen mit einer Laufzeit von 10 Jahren.

Menü